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Geschichte der Balsa Holz Surfboard

Ursprünglich wurden Surfboards aus verschiedenen Harthölzern wie Redwood, Zeder oder Wili Wili hergestellt. Diese wogen bis zu 60 kg und waren dadurch recht schwer zu transportieren und zu surfen.

Seit 1932 wurde das schwere Holz mit dem extrem leichten Balsa Holz kombiniert. Dadurch wurden die Holz Surfboards wesentlich leichter, einfacher zu handhaben und das Surfen populärer.

Mit der Erfindung der Glasfaser während des Zweiten Weltkrieges revolutionierte das Balsa Holz die Surf Community drastisch. Die Kombination aus dem leichten Balsaholz mit der Hohlbauweise der Surfer legende Tom Blake verringerten enorm das Gewicht  der Boards und liessen sie gleichfalls wendiger und maneuvrierbarer werden.

Das erste Surfboard, das komplett aus Balsa Holz hergestellte wurde, geht auf das Jahr 1940 zurück. Die Pionier Shaper in diesem Feld waren Legenden wie Bob Simmons, Velzy, Joe Quigg und Matt Kivlin.

In den fünfziger  Jahren verwendete man vorwiegend Balsa Holz für die Herstellung von Surfboards. Die bekanntesten kommerziellen Shaper waren Hobie, Velzy, Jacobs und Sweet.

In den sechziger Jahren kam der «Foam» für die Surfboard Herstellung in Mode, in gleichem Masse wie es das Balsa Holz in den vierziger Jahren tat.

Balsa Holz Surfboards sind jedoch durch ihr außergewöhnliches Aussehen, ihre einzigartige Stabilität und ihren guten Auftrieb nie ganz von der Bildfläche verschwunden.

Als im Jahre 2005 der weltweit größte Hersteller von Surfboard Foam „Clark Foam“ von der kalifornischen Umweltbehörde geschlossen  wurde, da sie über Jahre hinweg umwelt- und gesundheitsschädliche Folgen bei ihrer Produktion in Kauf nahmen, wurde vielen Surfern zum ersten mal bewusst, welch weitreichenden  Schaden ihr Wellenspielzeug verursacht.

Seit diesem Tag erleben Holz Surfboards ein “Revival”, da sie aus langlebigem, erneuerbarem und kompostierbarem Blankmaterial hergestellt sind. So vermindern sie die Verschmutzung der Ozeane- der Ort, den Surfer so sehr lieben.